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Im Jahr 1999 initiierte die Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Bonn/Rhein-Sieg ein Projekt zur Qualifizierung und Eingliederung Langzeitarbeitsloser und psychisch erkrankter Menschen in den Ersten Arbeitsmarkt. Ein Jahr später entstand aus diesem Projekt die Robi GmbH als 100%-Tochter und etablierte sich im gastronomischen Sektor.
Die Gründungsbereiche der Robi aus den Anfängen sind:
Mensa der städtischen Gesamtschule in Hennef
- Mittagstischverpflegung der Mensa und externer Einrichtungen mit frisch zubereitetem Essen
- Betrieb von Bistro und Kiosk
Bahnhofskiosk Windeck-Herchen
- Kioskbetrieb mit Frühstücks- und Mittagskarte
Stützpunkt für den Einsatz mobiler Frühstückswagen in Zügen der DB auf der Strecke Köln/Siegen
Bistro Aktuell im neuen Arbeitsamt (Agentur für Arbeit) Siegburg
- Kantine mit Frühstücks- und Mittagsangebot für umliegende Firmen und Arbeitsamtsbesucher
- mobiler Frühstücksservice für verschiedene Firmen und das Gymnasium Alleestraße in Siegburg
- Versorgung verschiedener Bonner Kantinen mit Mittagstisch
Nach 4 Jahren Tätigkeit in den unterschiedlichen Bereichen haben wir uns auf den Schwerpunkt des Gemeinschaftsverpflegers konzentriert. Heute ist die Robi eine mittelständisches Unternehmen mit über 30 Mitarbeitern, von denen 75% Qualifizierungsmaßnahmen durchlaufen haben.
Mitte 2008 wurde der Neubau der AWO in Siegburg bezogen. In diesem Gebäude wurde eine Küche mit modernster Großküchentechnik nach aktuellen Hygienevorschriften geschaffen. Damit können wir der stark gestiegenen Nachfrage an Gemeinschaftsverpflegung gerecht werden.
Übrigens ist die Robi GmbH seit Januar 2008 ein durch den Landschaftsverband Rheinland (LVR) anerkanntes Integrationsprojekt.
Der Grundgedanke ist immer noch der, dass:
- behinderte und nicht behinderte Menschen in fester Beschäftigung und tariflicher Bezahlung zusammen arbeiten.
- durch sechs- oder zwölfmonatige Qualifizierungsmaßnahmen mit enger psychosozialer Betreuung, weitere MaßnahmeteilnehmerInnen unter fachlicher Anleitung geschult werden.
Durch Integration in einer Gruppe und dem verantwortlichen Verrichten von Tätigkeiten wird so der Selbstwert des Menschen gesteigert, was wiederum der Gesundung und Reintegration des Einzelnen dient.
Aus den Qualifizierungsmaßnahmen werden viele Teilnehmer erfolgreich in ein Voll- oder Teilzeitarbeitsverhältnis vermittelt.
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